Raus a. d. Lustfalle
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Die Raus aus der Lustfalle-Challenge ist ein 3 wöchiges Programm zur Linderung von Zuckersensibilität sowie zur Gewichtsabnahme. Es findet öffentlich, kostenlos jedes Quartal über die Raus-aus-der-Lustfalle-Facebook-Gruppe statt. Start st der jeweils 1. Januar, April, Juli und Oktober. In den 3 darauffolgenden Monaten soll sich das Essverhalten festigen.

Aber was ist Zuckersensibilität?

Der Begriff geht zurück auf Kathleen DesMaisons, Autorin des Buchs "Potatoes not Prozac", die ihre Karriere darauf aufbaute Alkoholikern den Entzug zu erleichtern und dabei an sich selbst feststellte, dass sie selbst viele ähnliche Probleme, wie ihre Patienten hatte nur, dass es sich bei ihr um ein unwiederstehliches Verlangen handelte, nach zuckerhaltiger Nahrung zu greifen. Sie machte daraufhin ihren Dr. in Addictive Nutrition, kehre zu ihren Alkoholkern zurück und stellte fest, dass, wenn die Zuckersensibilität der Alkoholiker bekämpft, sie eine wesentlich geringere Rückfallquote haben.

Zuckersensibel sind auch alle Binge Eater und Bulimiker, wenn auch wesentlich ausgeprägter, als die Menschen, die sich von der Challenge angesprochen fühlen, oder auch ich selbst.

Es mag sein, dass es daran liegt, dass Veganer nicht zu LowCarb-Ernährungen greifen mögen, aber der ein oder andere hat durchaus so seine Gewichtsprobleme, möglicherweise jetzt sogar umso mehr, da der Markt an veganen Fertignahrungmitteln immer größer wird. Das führt ebenfalls dazu, dass man umso mehr Zucker isst und sich wundert warum man alle paar Stunden wieder Hunger hat. Oder man futtert, ohne es kontrollieren zu können, immer wieder veganen Süßkram in sich rein und kann nicht widerstehen.

Für Menschen, denen es so ergeht, ist die Raus aus der Lustfalle-Challenge gedacht.

Sie geht zurück auf die Programme von Dr. John McDougall, einem Schulmediziner und Ernährungsspezialisten und den Prinzipien von " Die Lustfalle" einem Buch von Dr. Douglas Lisle, Psychologe, und Dr. Alan Goldhammer, einem Chirurpraktiker. Den letzten Schliff gab diesem Programm Chef AJ, die selber jahrelang als Veganerin noch unter Zuckersensibiliät und Übergewicht litt und das Programm so modizifiziert hat, dass gleich morgens Gemüse gegessen wird, damit aller am Tag verzehrter Zucker langsamer ins Blut geht und man von Heißhungerattacken frei bleibt.

Die Idee es 3 Wochen zu machen ist von mir, weil Geschmacksknospen 10-12 Tage alt werden, also man zur Umstellung mindestens 14 Tage planen muss. Da möglicherweise aber auch mal etwas suboptimal läuft, braucht es ca. 3 Wochen um die Effekte der Raus aus der Lustfalle-Challenge zu spüren. In der Esoterik heißt es zudem, dass es 3 Wochen braucht um neue, bessere Gewohnheiten zu automatisieren. Mehr als 3 Wochen mag dem ein der anderen auch zu lang sein und Angst machen, daher dauert die Challenge exakt 3 Wochen. Ich hab zudem einen TL Leinsamen/Chia hinzu gefügt sowie eine Paranuss, damit Omega 3 Fett und Selen abgedeckt sind und man die Challenge theoretisch auch den Rest seines Lebens machen kann. In dem Fall sollte man selbstredend auch Vitamin B12 supplementieren, da dies in pflanzlicher Nahrung nicht vor kommt.

Zu deiner Unterstützung gibt es HIER den 21-Tage Foodplan mit reichlich challengetauglichen Rezepten!

Die Regeln

 - 500 g stärkefreies Gemüse als allererstes am Tag essen
    (das ist jegliches Gemüse außer Mais, Kartoffeln Pastinaken, Rote Beete, Kürbis und         
   gekochte Möhren)
 - insgesamt 1 kg stärkerfreies Gemüse am Tag essen
 - tendenziell Gemüse vor Obst vor Stärke/Hülsenfrüchte
 - so viel Essen bis man satt ist

Nicht-challengetauglich ist:

- Fleisch
- Fisch
- Eier
- Milchprodukte
- Öl, Trockenfrüchte
- fetthaltige Früchte wie Avocados, Oliven, Durian, Nüsse, Kakaobohnen
- Trockenfrüchte
- glutenhaltiges Mehl
- Smoothies und Säfte
- Sojaprodukte und alles was verarbeitet ist
- Außerdem Koffein sowohl aus Kaffee als auch aus Tee (grün und schwarz)
- Zucker aber ebenso Agavendicksaft. Ahornsirup. Reissirup und ähnliche Ersatzzucker.
- Keine kalorienfreien Süßstoffe und auch kein Stevia, kein Süßholz in Tees

- Alkohol und alle anderen Drogen (Zigaretten, Cannabis und härtere Sachen)

Challengetauglich ist:

Obst, Gemüse, ganzes Getreide, Hülsenfrüchte, zucker- und fettfreie Zusätze wie Senf, Salz, Sojsauce etc. in Mengen zum Würzen

Das Gemüse am Morgen ist erforderlich um satt zu bleiben und nicht bereits nach 2 Stunden wieder Hunger zu haben, was viele Zuckersensible an sich beobachten. Es liefert es Eiweiß und Ballastoffe und sorgt für langsamerere Resorbtion der Kohlenhydrate.

Weil so viele Menschen mich gefragt haben, ob die Challenge auch als Dauerernährung taugt, mache ich mittlerweile eine einzige Ausnahme bei den Nüssen, damit die Raus aus der Lusfalle-Challenge auch als lebenslanges Programm weitergeführt werden kann und weil es die Sucht nicht triggert:

Es ist empfehlenswert täglich 1 TL Chia oder Leinsamen (gemahlen) zu essen um ausreichend Omega-3-Fett zu sich zu nehmen sowie eine Paranuss täglich zu konsumiere um seinen Bedarf an der hochpotenten Antioxidanz Selen zu konsumieren. Sonst keine weiteren Nüsse und Samen!!!

TIPP: Häufig verwechselt man Süßhunger mit Durst, weil auch Durst dafür sorgt, dass der Serotoninpiegel zu niedrig ist. Wichtig ist daher ausreichend zu trinken und sich bei allen Süßgelüsten zu fragen, ob man nicht vielleicht Durst hat.

Wer sich nicht zutraut die Challenge auf eigene Faust durch zu ziehen oder Probleme hat zu starten, weil er den Starttermin immer wieder in die Zukuft schiebt, kann sich täglich motivieren lassen indem er die "Raus aus der Lustfalle Challenge per E-Mail" bestellt.
Hier gibt es jeden Tag eine Mail mit Motivation, Erklärungen zum Belohnungssystem, wie Esssucht funktioniert, was man erwarten kann, wie sich die Gehirnbiochemie ändert etc.

Die Begleitung per E-Mail kann man hier bestellen:

 

Achtung:

Wer Medikamente gegen Bluthochdruck oder Typ-II-Diabetes einnimmt, sollte diese Ernährung nur unter ärztlicher Aufsicht durchführen, da durch die Ernährung sowohl Bluthochdruck als auch Insulinresistenz verschwinden und die Medikamente damit zu stark werden. Der Arzt muss dann die Dosis anpassen.