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Mein Name ist Silke Rosenbusch, ich bin von Haus aus Schauspielerin und mittlerweile ebenfalls Medizinstudentin. Ich strebe an Ernährungsmedizinerin zu werden, aber natürlich hat mich als Schauspielerin, wo man immer auf sein Äußeres bedacht ist, alles was mit Ernährung uns Schönheit zusammen hängt schon immer interessiert. 

Parallel dazu habe ich bereits mit 13 Jahren aufgehört Fleisch zu essen, mich immer für vegane Lebensweise interessiert, bin irgendwann auf die Rohkosternährung gestoßen nur um auch da nicht mehr weiter zu wissen und von widersprüchlichen Aussagen von selbsternannten Experten verwirrt zu sein. 

Kurz nachdem ich die 100%ige Rohkost aufgegeben hatte, habe ich auch mein Abitur mit 1,2 am Abendgymnasium nachgeholt und fing an Medizin zu studieren. Ungefähr zeitgleich stieß ich auf die Arbeit diverser amerikanischer Ärzte wie Dr. Neal Barnard, Dr. Cardwell Esselstyn, Dr. John McDougall, Dr. Joel Fuhrman, Dr. Dean Ornish und viele weitere, die Zivilisationskrankheiten wie Typ-II-Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und vieles mehr mit einer schlichten Umstellung auf fettarme, vollwertige, pflanzliche Ernährung heilten.

Ich habe daraufhin mein vorklinisches wissenschaftliches Projekt über Heilung von Typ-II-Diabetes mit der richtigen Ernährung geschrieben, nur um in der Klinik dann festzustellen, dass die Menschen immense Probleme haben ihre herkömmliche Ernährung einzustellen. Ich sah im Krankenhaus einen 220 kg-Mann echte Tränen weinen, weil ihm gesagt wurde er solle 3 Tage lang Gemüse und Reis essen um seine Insulinresistenz zu verbessern. Da fiel mir erstmals auf, dass Essen eine Sucht sein könnte und damit völlig anderes behandelt werden muss.

Ich fing an zu recherchieren und die Literatur dazu ist überwältigend. Besonders seit 2009 kommt in der Literatur immer häufiger das Wort Esssucht vor. Mit MRTs kann man in die Gehirne von Süchtigen schauen und dabei erkennen, dass Esssucht genau so gelagert ist, wie jede andere Sucht auch. An Experimenten mit Ratten wurde gezeigt, dass Zucker für diese einen größeren Reiz ausübte als Heroin - und wir geben diese Substanz unseren Kindern!

Dabei scheint es Menschen zu geben die unterschiedlich stark auf Zucker reagieren. Manche sind nur zuckersensibel und andere, Binge Eater oder Adipöse sind regelrecht süchtig. Leider ist weder Zuckersensibilität noch Adipositas bisher als Suchtkrankheit anerkannt. Hauptsächlich, weil man Übergewichtige nicht mit dem Stigmata der psychischen Erkrankung belasten will. Es gibt einfach zu viele davon.

Da es mir selbst mit diese Challenge superleicht fiel aus der Zuckersensibilität auszusteigen und das Programm gleichzeitig die gesündeste Ernährung überhaupt und insbesondere für Diabetes und Herz-Kreislauf erkrankungen ist, hege ich die Hoffnung, dass damit eines Tages die Hindernisse, der vielen Zivilisationskranken in Bezug auf eine Ernährungsumstellung zu beseitigen sein könnten.

Mehr über mich gibt's auf meinem Blog: www.rohelust.blogspot.de